Da gingen sie unter den Palmen herum und in den Orangen- und Zitronengärten, und zwischen Rosenhecken, die ganz voller Blüten standen, und sahen das weiße Haus, das so still dazwischen lag, und taten, als ob es ihnen gehöre.
»Grüß Gott, Fräulein Ellen, ich möchte gern in unser Haus hinein.«
»Grüß Gott, Herr Holder, ich habe keinen Schlüssel.«
»Dann müssen wir warten, bis unsere Magd kommt. Wo ist sie denn?«
»Sie ist auf dem Markt und holt etwas zu essen.«
»Was holt sie denn?«
»Orangen und Schokolade.«
Da sagte er, er möchte auch noch einen Rettich dazu, und sie rief in das Olivenwäldchen hinein: »Minna, bringen Sie auch noch einen Rettich mit.«
Ganz wie zu Hause waren sie da, und das geschah dem Marchese ganz recht, daß sie in seinem Garten wie zu Hause waren, warum zog er auch immer in der Welt herum?
Sie setzten sich auf eine weiße Bank, die stand ganz im Grünen, aber gerade davor waren die Hecken so ausgeschnitten, daß man ein großes Stück blauen Meeres vor sich sah. Denn seit die Sonne schien und der Himmel blau war, sah das Meer auch blau aus. Ganz blau und still, nur am Rande hatte es kleine, weiße Wellchen, die plätscherten leise, es war, wie gelacht. Er sagte es zu Ellen, da hörte sie es auch, und natürlich lachten sie dann alle beide zur Gesellschaft mit.