Der »Onkel, der immer mit Mammi ging«, der kurierte es mit Armbändern und Spieldosen.

Da kam nun Mammi den schmalen Gartenweg herab. Sie suchte ihre Tochter und sah ja freilich schön aus. Was man so schön heißt.

Sie kam so groß und schlank und blond daher in ihrem leichten, hellen Seidenkleid und unter dem großen, federngeschmückten Hut.

Ja, und sie lachte, ganz wie Ellen gesagt hatte. Aber ihm gefiel das Lachen nicht, es war, als ob sie etwas damit verscheuche oder zudecke, das sie jetzt nicht hören und nicht sehen wolle.

»Ah, siehe da, der Herr Kandidat,« sagte sie fröhlich. »Sie haben mir meine Tochter entführt. Ha ha. Sagen Sie, haben wir nicht herrliches Wetter jetzt und ist es nicht schön hier?«

»Mammi,« rief Ellen, »er hat die Schwalben gesehen. Sie sind heimgeflogen und er hat einen Gruß an Papa gesagt. Mammi, wann gehen wir heim?«

Aber davon wollte Mammi jetzt nicht reden.

Sie zog die Augenbrauen zusammen und gab keine Antwort.

»Das hat mir gerade gefehlt,« sagte sie und brach eine voll erblühte gelbe Rose vom Strauch, »sie paßt so gut hierher an meinen Gürtel. Haben Sie vielleicht eine Stecknadel, Herr Kandidat?«

Das hatte er, fast wider seinen Willen.