[5] Anmerkung. Wie bezeichnend für ihren Durchschnitt ist das, was Reiche aus der Zeit der Befreiungskriege überliefert hat. „Im ersten Augenblick fand man Napoleons Unternehmen tollkühn und abenteuerlich. Wie er aber dennoch Fortschritte machte und seine Macht mit jedem Tage wuchs, wurden die Stimmen immer kleinlauter und besorglicher, wovon die damaligen französischen Tagesblätter einen deutlichen, dabei komischen Gradmesser abgaben. Sie lauteten:

„Der Unhold ist aus seiner Verbannung entronnen. Er ist von Elba entwischt. —

„Der korsische Wolf ist bei Luz-Juan ans Land gestiegen.

„Der Tiger hat sich zu Gap gezeigt. Truppen sind auf allen Seiten gegen ihn in Bewegung. Er endete damit, als elender Abenteurer in den Gebirgen umherzuirren; entrinnen kann er nicht. —

„Das Ungeheuer ist wirklich, man weiß nicht durch welche Verräterei, nach Grenoble entkommen.

„Der Tyrann hat in Lyon verweilt, Entsetzen lähmte alles bei seinem Anblick.

„Der Usurpator hat es gewagt, sich der Hauptstadt bis auf sechzig Stunden zu nähern.

„Bonaparte nähert sich mit starken Schritten, aber niemals wird er bis Paris gelangen.

„Napoleon wird morgen unter den Mauern von Paris sein.