„Ach nein! Man trägt ihn ja noch die Treppen hinauf.“
„Das kann doch nicht gut sein!“ rief Mariclée. „Er fuhr doch erst kürzlich nach London.“
„Es wundert mich sehr,“ sagte die Freundin, „daß er imstande war.“
Mariclées Herz hatte zu schlagen aufgehört. Und dann entstand in ihr ein betäubendes Brausen, als setzten von allen Seiten viele dumpfe Glockenschläge ein, die ihr ganzes Innere erfüllten.
„Und ich habe ihn verfehlt, ich habe ihn verfehlt, ich habe ihn verfehlt!“
Aber sie fragte nicht mehr. Sie wollte nichts hören. Am Sonntag würde er bestimmt wieder nach London zurückkommen. Er hatte es ihr ja geschrieben. Es ging ihm eben viel besser, als man es noch wußte. Daß es ihm so viel besser ging, war eben das Neueste. Sie ließ keinen anderen Gedanken in sich aufkommen.
„Was hast du denn in London getrieben? Im August?“ fragte die Freundin.
„Es war wirklich sehr heiß!“
„Und trotzdem fährst du jetzt wieder hin?“
„Vielleicht nur für einen Tag,“ erwiderte Mariclée errötend.