„Wer ist die Dame?“ fragte sie.
„Meine Schwiegermutter.“ Es klang aber nicht anders, als wenn er gesagt hätte: eine Mücke.
Da fühlte auch sie sich befugt die Mücke zu ignorieren. Aber wo blieb nur die „Möwe“? und sie erkundigte sich.
„Ich fürchte, sie hat sich schon hingelegt;“ und er teilte ihr mit, daß sie sich die ersten Stunden immer sehr schonen müßte, um der Seekrankheit vorzubeugen.
„Zum Glück fährt das Schiff so ruhig,“ sagte Mariclée, „man merkt es kaum. Nur von dem Geschmack bin ich etwas enttäuscht. Gar so wunderschön kann ich es nicht finden, wie man es preist.“
Sie sprachen wie Leute, die sich täglich sehen können und sagen, was ihnen gerade einfällt.
„Es verdrießt mich,“ unterbrach sie ihn einmal, „daß Sie mir widersprechen, auch wenn Sie im Grunde ganz meiner Meinung sind.“
„Und ich verarge Ihnen geradezu die apodiktische Art, mit der Sie Dinge behaupten, deren Begründung Sie dann schuldig bleiben.“
„Ich weiß, worauf Sie anspielen;“ — und da er schwieg: