„Nein wirklich!“ rief er, „wie entzückend!“

„Und es gibt Akte von Habermann, die gesungene Choräle sind.“

„Auf welchen Text?“

Aber Mariclée war um die Antwort nicht verlegen.

„Auferstehung des Fleisches,“ sagte sie.

„Aber wir müssen uns wirklich einen anderen Platz aussuchen,“ sagte er dann. „Hier ist ja die Aussicht überall versperrt.“

In der Tat war in dieser geschützten Ecke das Segeltuch so tief herabgelassen, daß nur ein schmaler Streifen Meeres zwischen Dach und Geländer hervorsah.

Mariclée bemerkte es erst jetzt. An das Meer hatte sie nicht mehr gedacht.

Und nun zogen sie auf die andere Seite des Schiffes hinüber. Liegesessel aller Art standen hier schon in Reih und Glied, aber gerade in der Mitte fand sich noch Raum, und er ließ die beiden Stühle herüber bringen. Die zwei Damen in Trauerkleidung folgten jetzt in einiger Entfernung, um sich am äußersten Ende derselben Flanke zu etablieren. Sonst war es ziemlich leer am Deck, die Passagiere sahen sich noch in ihren Kabinen um.

Das Meer lag hier dem Blicke offen und siehe da, es war ein warmer, herrlich lichter Tag. Die Sonne, hold verschleiert, wie in zärtlicher Erwartung, hielt den unendlichen Himmel sanft umschimmert.