„Aber ja! Wer sollte mit mir kommen den weiten Weg? und er ist ja so sicher.“

„Wer hat Ihnen das gesagt?“

Mary Coroughdeen hatte sich hoch aufgerichtet, und alle starrten mich an.


Sechstes Kapitel

Ich verbrachte den Tag in der weitläufigen Villa und wußte nicht, wer mir am besten gefiel: die schöne Mary, das junge Ehepaar, das zu Besuch bei ihr war, oder der sommerliche Herr. Eilte denn meine Rückkehr nach Hause? Wäre es nicht schöner, zu Neujahr nach Rom zu fahren? Man hat eine Etage gemietet; es sei noch reichlich Platz. „Oh ich komme gerne!“ rief ich aus. „Abgemacht,“ klang es einstimmig zurück. Ich war im siebenten Himmel.

Abends fuhr mich Mary Coroughdeen den Hügel hinab zur Hexe zurück. Sie lenkte selbst. Nur wenig Sterne hingen am mondlosen Himmel. Wo blieb das prangende, neugierig blitzende, unendliche Heer, das sich gestern Nacht gesammelt hatte? Ich dachte an meine Angst. Wie war sie fern! Gar gefällig lösten sich freilich von solch einem Wägelchen herab die endlosen Schleifen des Weges.

Da sagte Frau Coroughdeen: „Sie müssen mir versprechen, hier nie wieder im Dunkeln zu gehen.“

„So hat die Hexe gelogen!“ fuhr ich auf.