„Ich selbst“, machte nun Fortunio mich vertraut, „habe die Leute auf das Buch hingewiesen. Ich glaubte, Ihnen nicht besser dienen zu können.“

„Es ist nicht möglich, daß Aramis sich verdreht dazu stellt“, rief ich wieder. „Es kann nicht sein!“

Fortunio zuckte die Achseln.

„Aber sogar Telramund, dieser Gräuel, lobte es über den Klee.“

Er schwieg. Es entstand eine Pause.

„Das ist furchtbar“, sagte ich. „Es geht also um ein Duell zwischen mir und diesen Leuten.“

„Sie sind so ungeduldig! Die Dinge wollen ihre Zeit. Letzten Endes ist es immer die gute Gesinnung, welche triumphiert.“

„Oh! letzten Endes“, wehrte ich ab. „Daß meine Grabrede besser ausfallen wird, glaube ich ohne weiteres. Mais d’ici là . . .“

Fortunio wollte mich überreden, mit ihm auszugehen, doch ich blieb zurück. Was ich ihm dabei nicht verriet, war meine Absicht, im Laufe des Abends nach Martin im Walde zu sehen; denn mir lag das gestrige Zusammensein, dem Fortunio keinen Gedanken mehr schenkte, schwer im Gedächtnis.

Fürs erste war meine Niedergeschlagenheit zu groß, um nicht allein mit ihr zu bleiben.