Der Professor drückte nochmals die Rechte des seltsamen Mannes. Dann ging es an die Arbeit.
Mors war nicht der Mann, der die Hände in den Schoß legte, er wollte vor allen Dingen sein Weltenfahrzeug instand setzen.
Nun galt es, erst die Luft zu prüfen und sich zu vergewissern, ob man diese ertragen konnte. War dies nicht der Fall, so mußte man eben die Lufthelme benutzen.
Kapitän Mors unternahm wie gewöhnlich das Wagnis selbst.
Er begab sich nach den Doppeltüren, die den Einlaß in das Fahrzeug vermittelten, öffnete die innere Tür und versuchte dann vorsichtig die außen befindliche Luft zu proben.
Sie war dick, schwer, reichlich mit Kohlensäure gesättigt, aber sie ließ sich immerhin atmen.
Man hatte nur, wenn man längere Zeit diese Luft atmete, das Gefühl eines leichten Rausches, einer Beklemmung, aber diese wurde wieder durch andere Vorteile aufgehoben.
Der Planet war ja klein, viel kleiner als der Mond, er war eine Miniaturwelt und da mußten sich natürlich ganz andere Lebensbedingungen ergeben.
Hier mußte man ungeheuer hoch springen können, hier wog ein schwerer Mann nur so viel, wie ein kleines Kind auf der Erde. Das mußte dann die Arbeitskraft verdoppeln und verdreifachen.
Von außen mußte man arbeiten, um den Riesenmagneten wieder in Funktion treten zu lassen.