Kapitän Mors rief jetzt seine Leute herbei, die er nacheinander die Luft atmen ließ.
Da zeigte sich denn, daß die ehemalige Mannschaft des Unterseebootes die Luft absolut nicht vertragen konnte.
Die Leute taumelten umher, drehten sich im Kreise und benahmen sich wie sinnlos Betrunkene.
Aehnliche Symptome zeigten auch die meisten Inder und selbst Star, dem eisernen Mann, war die Luft höchst unangenehm, es überkam ihn ein Schwindel.
Dagegen vertrug Lindo die Luft vortrefflich und da Kapitän Mors zur Reparatur höchstens ein oder zwei Gehilfen gebrauchte, beschloß er, mit Lindo die Arbeit zu vollenden und mit dieser auf der Stelle zu beginnen.
Der Schaden wurde zunächst besichtigt und die Reparaturteile aus dem Innern des Fahrzeuges hervorgeholt.
Es war freilich ein recht unangenehmes Arbeiten, da man in die Kluft hinuntersteigen mußte. Der Krater zog sich seitwärts noch ziemlich tief in das Innere der Erde fort, dort, wo rabenschwarze Finsternis herrschte.
„So,“ sprach Kapitän Mors, als er sich mit Lindo zur Arbeit fertig machte. „Wir beginnen. Auf der Galerie des Weltenfahrzeuges aber müssen immer ein paar Wächter stehen, die die Umgebung im Auge behalten, damit wir vor unliebsamen Ueberraschungen gesichert sind.“
„Was meint Ihr denn, was es hier gibt, Kapitän?“ fragte Star, der diese Worte vernommen. „Ich habe auch schon überall umhergesehen, aber nirgends etwas Lebendes bemerkt. Der Weltenkörper ist ja so klein, hier gibt es wohl gar kein tierisches Leben.“
„Hast Du nicht die reiche Vegetation auf verschiedenen Stellen des Planeten gewahrt?“ fragte Mors. „Eine üppige Vegetation ist es, tropisch, wie in der Vorzeit der Erde. Wo sich solche Vegetation befindet, gibt es auch Tierwelt. Es fragt sich nur, in welchem Stadium sich dieser Planet befindet, aber das kann uns wohl der Professor sagen, der wird schon seine Beobachtungen anstellen.“