Mors beobachtete mit dem Glas aufs sorgfältigste die Umgebung. Aber er sah nirgends ein verdächtig aussehendes Tier. Die Zeit für die Tiere am Lande war wohl noch nicht gekommen und in der See sah man nur Panzerfische und Trilobiten; ferner gewahrte man die sonderbarsten Meergewächse und wunderlich geformte Muscheln. Da war man um Millionen Jahre in den Zeiten zurückversetzt, denn dieser Planet befand sich erst im Werdezustande.

Als Mors die Umgebung genug betrachtet, bemerkte er, wie das Meer rasch zurückwich.

Naturgemäß mußten hier, wo vier riesige Monde existierten, Ebbe und Flut in ganz ungeahntem Maße auftreten.

Höchstwahrscheinlich war die Flut gewesen, als der „Meteor“ strandete, denn in kurzer Zeit war alles in der Runde trocken. Man sah nur noch in der Ferne eine weißblaue Linie, die den Rand des Jupiterozeans andeutete.

Mors faßte einen kurzen Entschluß.

Gerätschaften fanden sich ja in Menge in seinem Fahrzeug und so ließ der Luftpirat seine Inder und Normannen mit Schaufeln über die Treppe auf den Sand hinabsteigen.

Sie sollten den feuchten, weißen Sand so viel als möglich bei Seite schaufeln und das Fahrzeug auf diese Weise befreien.

Mors vermutete nämlich, daß nicht die ungeheure Masse des Planeten es sei, welche das Weltenfahrzeug herniedergezogen, sondern elektrisch-magnetische Ströme, die unter der noch dünnen Kruste des Jupiter ihr Wesen trieben.

Alle legten mit Hand an, selbst Nelly schaufelte unverdrossen und in vier Stunden war rund um den „Meteor“ herum eine Rinne gegraben.

Die Flut war noch immer nicht zurückgekehrt, aber sie mußte sicherlich nach einigen Stunden kommen.