Das hatte seine Gründe.
Auf indischen Bildern werden nämlich die Gottheiten sehr häufig auf den heiligen Bergen dargestellt und zwar auf einem Thronsessel, um den rings umher Wolken aus der Erde emporsteigen.
Diese Malereien aber erinnerten merkwürdigerweise an solche Geyser, weil der Dampf auf den indischen Bildern scheinbar stoßweise aus der Erde kam.
Da glaubten die Inder, abergläubisch wie sie nun einmal waren, daß sie sich jetzt in dem Lande befänden, von welchem ihnen ihre Priester so oft erzählten, nämlich im himmlischen Paradiese.
Hier wohnte Brahma, kein Zweifel, der Göttergeist lebte hier zwischen diesen wasserspeienden Kratern und dort, wo Wolken die Aussicht versperrten, mußte sich aller Wahrscheinlichkeit nach das Paradies befinden.
Alle Furcht war bei den Indern verschwunden, sie dachten jetzt gar nicht mehr daran, auf die Erde zurückzukehren.
Hat doch nach dem indischen Glauben der Gestorbene eine ungemein lange und mühselige, gefahrreiche Reise durchzumachen, ehe er in das Paradies gelangt. Wenn er irgendwie gesündigt hat, wird er nach dem Volksglauben der Inder verwandelt, als Katze, als Hund, als Schlange, dann muß er immer und immer wieder die mühselige Erdenwanderung von neuem beginnen.
Vielleicht fühlten sich diese Männer nicht ganz von Sünden frei, genug, sie dachten gar nicht daran, dies seltsame Land zu verlassen, sie wollten gleich hier bleiben und zu ihrem mächtigen Gott Brahma ins Paradies eingehen.
Nun gehörte einer von ihnen, der auch bis jetzt den Sprecher gemacht, und der, wie er oft betonte, von fürstlichem Blute abstammte, zur Priesterkaste der Brahmanen. Dieser Mann war es, der seine Gefährten in diesem Aberglauben bestärkte.
Er zweifelte gar nicht daran, daß man sich im Paradies befand und gab zuerst seine Absicht kund, hierzubleiben und die Seligkeit des Jenseits zu genießen.