Es waren noch vier Männer, die sich um den Brahmanen drängten und seinen Worten lauschten, Leute, die nach dem Paradies förmlich lechzten.

„Und das Opfer?“ fragten sie, als der Mann schwieg.

Der Brahmane deutete auf Nelly, die gerade ahnungslos nach der Plattform schritt.

„Ist es nicht wie damals?“ flüsterte er. „Sind wir nicht auch hierhergelangt und befindet sich nicht auch ein Weib unter uns? Laßt uns dies Mädchen opfern, denn Weiber sind nicht würdig, in Brahmas Paradies zu gelangen. Auch ist sie eine Ungläubige.“

„Was aber wird der Mann mit der Maske dazu sagen?“ fragte ein zweiter.

Der Brahmane schien schon ganz verzückt zu sein, seine Augen glänzten in unnatürlichem Feuer.

„Mag er sagen was er will,“ erwiderte er. „Wenn wir uns im Paradies befinden, denken wir nur an die ewige Glückseligkeit. Brahma aber wird alle diejenigen, die nicht seine Diener sind, aus seinem Reich ausschließen. Wir werden allein zum Antlitz der Gottheit gelangen.“

So kam es, daß sich die fünf Männer mit einander verbanden.

Ihren anderen Genossen trauten sie nicht recht, auch gehörten diese einer niederen Kaste an, während die Verschwörer alle aus der Priesterkaste oder doch aus der Kriegerkaste stammten.

Sie sprachen einen seltsamen Eid und zwar eine unheimlich klingende Formel. Wurde ein solcher Eid gebrochen, so verlor derjenige, welcher ihn brach, jedes Anrecht auf die himmlische Glückseligkeit.