Die fünf Männer flüsterten zusammen, aber ihr Plan war bereits gefaßt. Die Abergläubischen waren fest davon überzeugt, daß dort hinter den sonderbar gestalteten Felsen und Hügeln das indische Paradies lag.
Sie warteten nur auf den Augenblick, wo sie ihr Unternehmen ins Werk setzen konnten. Sie wollten an jenen glücklichen Ort gelangen und hatten insgeheim den Tod der ahnungslosen Nelly beschlossen.
6. Kapitel.
Der Geyser-Ausbruch.
Tag auf Tag ging vorüber, ohne daß sich etwas Besonderes ereignete.
Am Horizont zeigten sich zuweilen die Wogen des rätselhaften Ozeans, dessen blaue Linie aber niemals bis zu den Sanddünen vorrückte.
Freilich war die erste Landungsstelle, wo das Weltenfahrzeug strandete, ziemlich weit entfernt und die mochte von Zeit zu Zeit vom Ozean überflutet werden.
Alles deutete darauf hin, daß die neue Welt hier erst in der Entwicklung begriffen war.
Es gab grauenvolle Stürme, die mit entsetzlicher Wut tobten. Stürme, die es begreiflich machten, daß hier kein höherer Pflanzenwuchs vorhanden war. Jeder Baum wäre durch diese fürchterlichen Orkane entwurzelt worden, aber die zähen, stachligen Graspflanzen beugten sich nur und schienen durch den Ansturm desto festeren Halt zu bekommen.
Die Fische und sonstigen Lebewesen im Meere wurden durch die Wut der Stürme gar nicht berührt, sondern tummelten sich lustig in der klaren Tiefe.
Die ungeheuren Sanddünen schützten das Weltenfahrzeug und wenn das Wetter ruhig war, konnte man zuweilen in einiger Entfernung die Ausbrüche der Geyser beobachten.