Am großartigsten sah es aus, wenn von den Felsen kochende Gewässer herabrieselten und wunderbar gefärbte Dämpfe in die Höhe stiegen. Dann glich die Landschaft in der Tat einem übernatürlichen Ort, auf dem zahllose Wunderfontänen emporsprudelten.

Die fünf Inder aber, welche sich mit einander verschworen hatten, waren mehr als je überzeugt, daß sie sich hier an der Schwelle des himmlischen Paradieses befanden, in dem sie sich durch das geplante Opfer Eintritt verschaffen konnten.

Sie warteten nur auf den Augenblick, wo sich Nelly allein aus der Umgebung des Weltenfahrzeugs entfernte. Dann wollten sie den Eingang in das vermeintliche Paradies erzwingen.

Man gewöhnte sich allgemach an die sonderbare Welt und es kam oft vor, daß die Insassen des Weltenfahrzeuges eine Strecke landeinwärts wanderten.

Mors warnte seine Leute, daß sie sich nur nicht in die Nähe der Geyser begaben, damit nicht etwa ein größerer Ausbruch Unheil anrichte.

Wenn es dunkel wurde, verschwanden die Wolken, dann leuchteten die Monde und die Sterne in schier überirdischem Glanze.

Der Professor meinte sogar, der Anblick der Geyser sei bei Mondbeleuchtung viel großartiger als bei Tage, da dann immer Wolkenmassen das Firmament verhüllen, und Nelly teilte seine Meinung.

Mors setzte jetzt unablässig seine Beobachtungen fort. Er trachtete danach, eine Stelle zu finden, wo sich größere Sandmassen befanden.

Am liebsten hätte er eine Wüste auf dem Planeten gefunden, denn der die Elektrizität hemmende Sand hätte ihm dann die Rückkehr in den Weltenraum gestattet.

Aber derartiges war nicht zu finden, und so mußte Mors schon seinem guten Glück vertrauen. Wohl aber hatte er Terror angewiesen, bei Gelegenheit kleine Aufstiege zu machen und zu sehen, ob irgend wo die Anziehungskraft des Planeten minder heftig wirkte.