Terror tat dies gern, denn er sehnte sich sobald als möglich von dem unheimlichen Weltkörper fort, er hatte nicht die geringste Lust, hier sein Leben zu beschließen.
Das war nicht etwa Furcht, denn die kannte Terror nicht, aber er meinte, man könnte anderes verrichten, als hier in dieser fremdartigen Welt das Dasein zu vertrauern. Abenteuer wollte er haben, hier erschien ihm alles zu eintönig.
Der Abend nahte, als Nelly wieder nach dem Reich der Geyser hinüberwandelte. Sie hatte das schon öfters getan und konnte sich gar nicht daran satt sehen, besonders gefiel es ihr, wenn im Mondschein die natürlichen Fontänen emporsprudelten.
In gemessener Entfernung von diesen Geysern hielt sie an und setzte sich auf einen Stein, um in Muße das grandiose Naturschauspiel betrachten zu können.
Plötzlich vernahm Nelly Schritte und sah fünf Leute von der Besatzung herankommen.
Sie ahnte nichts Schlimmes, wußte sie doch nicht, daß es die fünf Verschworenen waren, die nach Brahmas Paradies trachteten.
Schon war die Sonne verschwunden und mit ihr wie gewöhnlich die Wolkenmassen. Die Monde des Jupiter begannen wieder zu glänzen.
Beim Umblicken hatte Nelly auch gewahrt, daß das Weltenfahrzeug wieder einmal in die Höhe stieg. Jedenfalls machte Terror wieder Schwebeversuche.
Sie sah noch hin und hatte den Indern den Rücken zugekehrt, als sie plötzlich fühlte, wie sie von kräftigen Armen umschlungen wurde. Erschrocken wendete Nelly den Kopf und da sah sie in fanatische Gesichter, in schier überirdisch blickende Augen.
Sofort überkam sie die Ahnung, daß ihr Gefahr drohte, sie schrie laut auf.