Da Nelly dem Professor bei seinen wissenschaftlichen Arbeiten behülflich war, und Terror, der Mors diesmal begleitete, die Maschinen im Lenkraum bediente, gab ihr der Kapitän auf ihr Bitten endlich die Erlaubnis, an der Weltenfahrt teilnehmen zu dürfen, was sie mit größter Freude erfüllte.

Sie hatte es auch übernommen, die Speisen für die Mannschaft zuzubereiten und war bei dieser Arbeit ebenso zufrieden, als wenn sie an den Instrumenten saß.

Mors warf einen Blick in den Raum, der als Küche diente.

Dort stand Nelly am Herd und Mors konnte sich nicht verhehlen, daß sie bildschön war.

In einer gewissen Beziehung war ihm das nicht lieb, denn ein schönes Mädchen ist auf einem Fahrzeug, welches eine Reise in unbekannte Welten unternimmt, immerhin eine gewisse Gefahr.

Hätte Mors noch seine Mannschaft besessen, die er damals bei Ned Gullys Angriff verlor, so hätte er sich nicht die geringsten Sorgen gemacht, denn diese Männer waren ja unbedingt zuverlässig gewesen.

Aber er hatte ja schon mit einem Teil der Normannen früher Unannehmlichkeiten gehabt und alle diese Gedanken kamen ihm durch den Sinn, als er die schmiegsame Gestalt seiner reizenden Begleiterin betrachtete.

Er besann sich einen Augenblick und trat dann in diesen blitzsauberen Raum, wo Elektrizität die Dienste des Feuers verrichtete.

Nelly hörte den Schritt des Luftpiraten und wendete sich schnell um. Ihr schönes Gesicht wurde rot, als sie den stolzen Mann mit der Maske gewahrte.

Es ging ja ein eigentümlicher Zauber von Kapitän Mors aus, ein Zauber, dem alle Frauen- und Mädchenherzen erlagen.