Mors war gerade in seiner Schlafkabine, als die Telephonklingel, welche aus dem Beobachtungsraum hinabführte, heftig schrillte.

Im nächsten Moment hielt der Luftpirat das Hörrohr.

„Kommen Sie sofort herauf, Kapitän,“ hörte er die Stimme des Professors. „Einer unserer Gegner ist in Sicht. Merkwürdigerweise hält er sich in der Nähe eines der kleinen Planeten verborgen.“

Mors war in wenigen Augenblicken im Beobachtungsraum.

Ein prachtvoller Anblick erwartete ihn hier.

Der Professor hatte den einen Fensterschieber geöffnet und ein blendender Glanz strömte in das Innere des Beobachtungsraumes. Die massive Glasscheibe schützte das Innere des „Meteor“ vor der Kälte des Weltenraumes, denn eine entsetzliche Kälte mußte ja draußen im luftleeren Raum herrschen.

Der blendende Glanz rührte von einem Asteroiden her, dem sich der „Meteor“ stark genähert hatte.

Dieses Ueberbleibsel einer ehemals bedeutenden Welt war aber nicht rund oder abgeflacht, wie andere Planeten, sondern eckig, und glich einem Rhomboid, welches in regelmäßiger Umdrehung durch den Weltenraum dahinsauste.

Das war schon der Beweis, daß einstmals eine unbekannte Gewalt den riesigen Planeten zersprengt hatte, das war ein Ueberrest dieser fürchterlichen Katastrophe.

Der Astroid schien eine Lufthülle zu besitzen, wenigstens gewahrte man einen nebelartigen Schimmer an den Rändern und Vorsprüngen.