[46] Dieses versichert Richter, in seiner Chronik von Chemnitz, 2. Theil. 1 Stück 39., der es aus einem Fragmente einer Urkunde beweisen will. –
[47] Ebersdorf liegt im Zwickauer Kreisdirectionsbezirk, im Amte Augustusburg, 1½ Stunde nordöstlich von Chemnitz bei Lichtewalde am Angerbache. –
[48] Engelhardt a. a. O. Th. 1. pag. 88. beschreibt die Kleider so: »das eine Röckchen ist von rothem, grünen u. aschfarbigem, das andere von rothem, schwarzen u. weißem Landtuche. Sie sind mit Eisen ausgehackt und überall durchschnitten, wie man sie damals über Harnische zu tragen pflegte. Jedes ist 1⁹/₁₆ Elle lang, u. am Halse sehr weit ausgeschnitten. Die beiden schwäbischen Westerhemdchen haben um und um Falten und bunt genähte Borten. Des Köhlers Anzug besteht aus: einer grünen Tuchmütze, einem Rocke, Hemde und Kappe. –
[49] s. Vulp. Plag. Kauff. §. 27. Ranisch, verhinderten Raub der sächsischen Prinzen pag. 8. Ueber die Aechtheit der prinzlichen Kleider lese man die Schrift: Progr. de vestibus nunquam mutatis sed adhuc antiquis Princ. Ernesti atque Alberti Ebersdorf conservatis; ed. I. G. Hager, 4. Chemn. 1746.
[50] s. Engelhardt a. a. O. Th. 1. pag. 89.
[51] Hageri programma de vestibus nunquam mutatis, sed adhuc antiquis 1749. Haschers Magazin 1784. 67. Mehrere Nachrichten von diesem Nosseni findet man im 1. Band von Grundigs Nachrichten zu der Geschichte von Obersachsen. – Die Kosten der Reinigung der Kleider durch Nosseni betrugen: 31. fl. 15 gr. 11 pf.
[52] Die Messe wurde vom Pabst Calixt III. 1456 bestätigt siehe die Urkunde beim Teetzel a. a. O. pag. III. –
[53] Schoettgenius l. c. pag. 338. –
[54] Schreiter a. a. O. pag. 183. sagt:
Schon Markgraf Friedrich der Gebissene von Meißen ertheilte im J. 1294 dem Rathe zu Freiberg ein solches Privilegium, welches folgenden merkwürdigen Inhalt hat: