[62] Triller ist ein altdeutsches Wort und heißt so viel als: plagen, ängstigen, zerschlagen. s. übrigens Triller a. a. Orte. pag. 123. –
[63] Elterlein ist eine kleine Bergstadt, 1 Stunde von Grünhain und 1¼ Stunde vom Fürstenberge, 1909 Einwohner und über 180 Häuser enthaltend. s. übrigens mehr davon in M. Freibergs Abhandlung von gelehrten Elterleinern. 4. Dresd. 1739. Natürliche Seltenheiten um die Gegend Elterleins, s. in Grundigs Natur- und Kunstgeschichte II., pag. 97. u. 108. – Richters Annaberger Chronik 2. Th. 1 Stück pag. 30. – Schumann a. a. O. 2. Band pag. 432–35. u. 15. Band. pag. 628–33. – Ziehnerts kleine Kirchen- und Schulchronik der Ephorie Annaberg u. Grünstädtel. Annaberg 1839. pag. 173 ff. – Schreiter a. a. O. pag. 49. –
[64] s. Schreiter a. a. O. pag. 66. u. Gast, Geschichte des sächs. Prinzenraubes, Zwickau 1823 4. pag. 29. (es enthält diese Schrift zugleich eine Zusammenstellung der Schriften über jene Begebenheiten und die Portraits der bei ihr betheiligten Personen.) –
[65] s. Engelhardt a. a. O. Band 1. pag. 90. –
[66] Diese 1–4 genannten Gemälde in größerem Formate, ingleichen die letzterwähnten 30 Portraits in kleinerm Formate befinden sich in einem Werke, welches beim Buchhändler Weber in Ronneburg erschienen ist. – Nachbildungen dieser Gemälde giebt Gast a. a. O. – Im Staatsarchive zu Dresden befinden sich ebenfalls Handzeichnungen, welche mit jenen Bildern übereinstimmen; ob sie die ersten Entwürfe sind, kann man nicht behaupten. –
[67] Am Erker des Rathhauses zu Freiberg ist ein steinerner Kopf mit einem gräßlichen Gesichte, großen Knebelbarte und Sturmhaube ausgehauen, den man immer, wie wohl fälschlich, für Kunzens Kopf hielt. –
[68] s. Engelhardt a. a. O. Band 1. pag. 101. ff. Dieser Gesang u. andere s. in Herders Stimmen der Völker, auch in Wagners deutsche Geschichte aus dem Munde deutscher Dichter, Darmstadt 1831. 1. Band pag. 205. –
[69] vorzüglich mit dem Obermarschall Hugold von Schleinitz. s. Dr. von Langenns Werk über Herzog Albrecht d. Beherzten. 1838. pag. 141. 146. ff. u. 176.
[70] s. Christ. Schoettgen. Praetermissa quaedam de Conrado (Kunz) Cauffungo ejusque familia in ejusdem Opusc. cura Grundiii pag. 325.
[71] Haubold von Schleinitz nachmals Kurfürst Ernsts und Herzog Albrechts Gebrüdern von Sachsen, Oberhofmarschall (s. Anmerkung 69), welcher Skassa bei Großenhain in Gnadenlehn erhielt, war von der rothen Linie derer von Schleinitz, vermählt mit einer Edlen von Plato.