»So hast du wohl gar keine Neigung, dich hineinwählen zu lassen?«

»Neigung? – Nein! Aber wenn ich gewählt werde, werde ich gehen, um auch dort Preußens Rechte zu vertreten. – Aber nun, Freunde – politisch Lied, ein garstig Lied! Laßt uns etwas anderes reden. Wißt ihr auch, daß ich unter die Poeten gegangen bin?«

Ein allgemeines »Ah!« dann wurde eine Stimme laut, – es war die Savignys – welche Proben verlangte.

»Eine Probe soll euch werden, aber ich bitte um nachsichtige Beurteilung, damit ich mit meinem gradus ad parnassum nicht eingeschüchtert werde. Zuerst aber sollt ihr sehen, was mich begeistert hat, und ich hoffe auf eure Anerkennung.«

Er holte aus einem Schranke eine ziemlich umfangreiche braunfarbige Kaffeetasse und stellte sie vor die Freunde hin.

»Na, ist das nicht ein stattliches Objekt für eine Poetenleier?«

»Aber nun auch die Verse dazu!« rief André.

»Eins nach dem anderen. Zunächst müßt ihr wissen, daß dieser praktische Haushaltungsgegenstand zu einem Geburtstagsgeschenk bestimmt ist für unseren hagestolzen alten Freund Kleist-Retzow. Und nun das Poem!«

Er las, behaglich sich in seinem Sitze zurücklehnend, mit komischem Pathos:

»Nicht ganz so schwarz wie Ebenholz,