»Vetter Gaetano!« rief er laut, und eilte auf den Mann zu.

»Ih, sieh einmal, das ist der kleine Beppo aus Castel S. Pietro! Ei, Beppo, kleine Kröte, wie kommst Du hierher?«

»O, ich suche mein Brot zu verdienen in Rom mit dem Piccolo da!«

»Ja, ja – und ich will auch mein Brot verdienen. Was macht denn Dein Vater, der Vetter Grisante?«

»Ach, der ist tot!«

»Tot! – das ist eine schlechte Sache! Hm, ich hätt' ihn gern noch einmal besucht, da ich just in der Nähe bin – aber wenn er tot ist – – heda, ihr Leute! Ich halte es mit den Lebenden – könnt Ihr mir sagen, ob ich hier in dem Hause Frau Lucia Vergani finde?«

Die Domestiken sahen den vierschrötigen Bauer erstaunt und beinahe entrüstet an, dann warfen sie sich gegenseitig fragende Blicke zu, und endlich sagte einer:

»Ich glaube, so heißt die Signora.«

»Eh – es kann gar kein Irrtum sein! Das Haus gehört doch dem Monsignore Parelli?«