Hans Stahl drückte in überströmender Dankbarkeit dem Alten die Hand, und auch Peter Frohwalt fand, daß der Vetter auch diese Geschichte beim rechten Ende anzufassen wisse. Er stieß fröhlich mit den beiden anderen an.

Noch an demselben Tage aber führte Vetter Martin seinen jungen Freund in der Familie Heinrich Quandts ein.


Siebzehntes Kapitel.

Gaetano Vergani, der neapolitanische Bauer, der in Frascati festgenommen worden war, drehte und wendete sich wie ein Aal, um der Justiz ein Schnippchen zu schlagen. Zwar der Gebrauch des Messers und die Verwundung seines Genossen, der übrigens nicht gefährlich verletzt war, war nicht wegzuleugnen, und Quandt sowohl, wie der Vetter Martin hatten in die Geschichte, die ihnen unangenehmen Verkehr mit der römischen Behörde brachte, ihre Ausschlag gehenden Zeugnisse abgelegt, aber betreffs des im Weitern festgestellten Thatbestandes, daß der Gefangene schon seit längerer Zeit mit neapolitanischen Dukaten um sich werfe, über deren Erwerb er zunächst jede Auskunft verweigerte, schien dieser die Sache ziemlich leicht zu nehmen.

Er verlangte, als man ihn auch in dieser Hinsicht mit Strafe bedrohte, daß man ihm eine Unterredung mit dem Prälaten Parelli verschaffe, der wohl im Stande sein würde, ihn von jeder diesbezüglichen Anklage zu entlasten, denn aus dessen Hause stamme das Geld und gestohlen habe er es nicht.