»Hat er seinen Namen genannt?«

»Zander, und er wär' schon einmal dagewesen.«

Der Gutsherr und Konrad sprangen gleichzeitig auf, aber ehe sie noch die Thür erreichten, stand in derselben schon ein städtisch gekleideter junger Mann mit einem kleinen Koffer in der Linken.

»Ludwig Zander, Geschäftsreisender – in Firma Lützow und Kompagnie; mache in Stahl und Eisen und Franzosenblut! Hurra … ist das nicht Konrad Schmidt?«

Er hatte jetzt erst den Freund erkannt, ließ seinen Koffer fallen und riß Jenen in seine Arme.

»Herzensjunge – du lebst – du bist hier? Und wir haben dich schon beweint. – Hurra, Herr Bastian, die Lützower sind noch da – Gott zum Gruß, Herr Pastor – Verzeihung, verehrte Frau, daß ich so ohne weiteres hereinschneie.«

Es folgte ein allseitiges Begrüßen, und bald darauf saß der Neuangekommene mit an dem Tische und hob sein Glas.

»Auf einen frischen, fröhlichen Krieg und den Sieg der deutschen Waffen!« rief er und die Gläser läuteten hell zusammen. Dann ward gefragt nach dem und jenem von den alten Gefährten, und Zander sagte wieder:

»Gott Lob, daß Körner wieder zusammengeflickt werden kann, um den prächtigen Burschen wär's besonders schade.«

»Und wie bist du selber bei Kitzen davon gekommen?« fragte Schmidt.