Was die Verheiratung betrifft, so bin ich nicht abgeneigt. Warum soll ich nicht heiraten, wenn sich eine gute Partie bietet, nur müßte ich mich mit jemand beraten; denn der Schritt ist ernst.

Kleschtschow hat gestern mit dem Geheimrat Lirmans die Gummischuhe vertauscht. Ein Skandal!

Der Portier Pajissij rät mir gegen den Magenkatarrh Sublimat einzunehmen. Ich will es versuchen.


Ein böser Junge

Iwan Iwanowitsch Lapkin, ein junger Mann von angenehmem Äußeren, und Anna Ssemjonowna Samblizkaja, ein junges Mädchen mit einer Stupsnase, gingen das steile Ufer hinunter und setzten sich auf die Bank. Die Bank stand am Wasser, im dichten jungen Weidengebüsch. Ein herrliches Plätzchen! Wenn man sich hersetzt, ist man von der ganzen Welt verborgen, nur die Fische und die Spinnen, die blitzschnell über das Wasser laufen, sehen einen. Die jungen Leute waren mit Angeln, Handnetzen, Regenwürmerbehältern und sonstigen Fischereigeräten ausgerüstet. Sie setzten sich und machten sich sofort an den Fischfang.

»Ich bin so froh, daß wir endlich allein sind,« begann Lapkin, sich umsehend. »Ich habe Ihnen viel zu sagen, Anna Ssemjonowna … Sehr viel … Als ich Sie zum ersten Male sah … Eben beißt es bei Ihnen an … Ich begriff damals, wozu ich lebe, ich begriff, wo das Idol ist, dem ich mein ehrliches Arbeitsleben weihen muß … Ist wohl ein großer Fisch … er beißt an … Als ich Sie erblickte, lernte ich zum ersten Male die Liebe kennen, ich gewann Sie leidenschaftlich lieb! Ziehen Sie noch nicht … lassen Sie ihn noch einmal anbeißen … Sagen Sie mir, meine Teure, ich beschwöre Sie: darf ich auf Gegenliebe hoffen – nein, nicht auf Gegenliebe, das verdiene ich gar nicht, ich wage daran nicht mal zu denken, – sondern auf … Ziehen Sie!«

Anna Ssemjonowna hob die Hand mit der Angelrute, zog sie mit einem Ruck heraus und schrie auf. In der Luft blitzte ein silberig-grünes Fischchen.

»Mein Gott, ein Barsch! Ach, ach … Schneller! Er hat sich losgerissen!«