„Was gaffst du denn, Lars? Sie sind ja schon lange fort!‟ greinte die Mutter, und die Mädchen kicherten.
Da fuhr er sich mit der Hand über die heiße Stirn. Die dicke Luft in der Stube und das fahle Licht der Kerze und diese runden Gesichter mit den wasserblauen Augen!
„Ein Teufelsmädel!‟ brummte Knut, ein Glas Gin aus dem Schranke holend, „wenn die nur kein Unglück anricht' den langen Winter.‟
„So eine Kaffeebohne,‟ meinte die Mutter; „wär' noch schöner!‟
Allgemeines Gelächter.
„Und doch ist was daran! Mir kommt sie nicht mehr ins Haus.‟
„Das ist ja sehr christlich gedacht, Mutter, recht nachbarlich!‟ erklärte Lars, mit Mühe seine Erregung verbergend. „Was sagst du dazu, Knut?‟
„Ich?!‟ Knut machte sich überall zu schaffen, als ob er in seinem Gesichte etwas zu verraten fürchtete. „Nun, wenn die Mutter es nicht will, am Ende ist es wirklich besser.‟
„Du traust dir wohl nicht, Knut? Oh, das hast du wahrlich nicht nötig, verlaß dich darauf.‟
Lars lachte höhnisch, wie sonst nicht seine Art.