Er wollte sich rasch entfernen, ohne lange Abschiedsworte. Es war besser so. Er löste den Arm Nizams, der um seinen Hals lag, — da vernahmen sie beide deutlich ein Geräusch von der Hütte her, das Zufallen oder Öffnen einer Thüre.

Sie standen still, horchten lange.

War der Vater zurückgekehrt? Licht brannte keines.

Nizam klammerte sich fest an Lars. Wieder das Geräusch.

„Wenn es dein Vater ist, — ich fürchte mich nicht vor ihm, er soll alles wissen, besser sogar —‟ flüsterte Lars.

„Wenn er es aber nicht ist?‟ fragte Nizam zitternd, „dann ist's jemand, der nichts Gutes will, — dann komme ich gerade recht.‟

Ein wilder Thatendrang stieg in diesem Augenblick auf in dem erregten Jüngling, der Drang, sich als Mann zu zeigen vor ihren Augen.

Irgend etwas bewegte sich in der Dunkelheit, löste sich von der dunklen Masse des Hauses.

„Halt!‟ schrie Lars. „Wer da?‟

Keine Antwort.