„Hilft nichts,‟ kicherte Lars. „Geister sind ja selbst Rauch, und der kommt überall heraus und hinein.‟
Knut antwortete nicht mehr.
Lars wurde es ganz bange in der schweren Finsternis. Es war ihm oft, als strecke sich eine Hand nach ihm aus, als spüre er Atem vor seinem Antlitz. Der Schweiß trat ihm auf die Stirn.
„Knut! Knut!‟ rief er dann plötzlich angstvoll, „schläfst du?‟
Keine Antwort.
Er zog die Decke weg, unter die er sich gesteckt, und starrte hinüber zu dem Bruder.
Ein roter Schein fiel zum Fenster herein, gerade auf sein Antlitz. Die Stirn war in herbe Falten gezogen, der Mund trotzig zusammengepreßt, die Fäuste lagen geschlossen auf der Brust. Schweres Stöhnen entrang sich ihr.
Was war das? Brannte das Haus beim Nachbarn? Er schlich an das Fenster. Hoch in der Luft loderte eine Flamme, ihren Schein weithin werfend über die Schneefläche der Insel.
Der Turm brannte! Lars' Liebesnest!
Eine brennende Kohle war wohl aus dem Becken gefallen und hatte die Matten entzündet.