Er sei tausend Mal verflucht!
Am nächsten Sonntag reiste ich, nachdem ich meine Kameraden umarmt hatte, von Venedig dritter Klasse nach Bologna ab; die meisten fuhren nach Florenz, ich allein mit einem Gefährten nach Ancona.
Ich hatte noch eine Anzahl Zehnlirenoten; in Bologna gingen wir in eine Schenke, dort ließ ich mir einen Bettler kommen und schenkte ihm meinen Drillichanzug, während ich mich in meinen schönen Zivilanzug kleidete. Dem Bettler schenkte ich alles, Hose, Jacke, Binde, Mütze, ja sogar das Taschentuch, um durch nichts mehr an den Hauptmann Alessandro Ter… erinnert zu werden.
Er sei tausend Mal verflucht!
Dann gab ich ihm eine Zweilirenote und sagte:
»Da, iß und trink, und wenn jemand Dich fragt, wer Du bist, dann sage, Du bist aus der ersten Strafkompagnie entlassen.«
Als der Bettelsoldat fort war, sagte mein Kamerad:
»Dem hast Du was schönes eingebrockt!«
»Weil er, ehe noch eine Stunde verstrichen ist, verhaftet sein wird.«