Hierauf können wir den Faden unserer ekelhaften Geschichte wieder aufnehmen.

Zunächst begegnete mir mein Bruder und seine würdige Gattin, wie seine Söhne mit Liebe. Wir aßen zusammen, und ich schlief in einem mir gehörigen Zimmer, das seiner Wohnung benachbart war.

Mehrere Tage ging die Sache gut, ich liebte meinen Bruder und seine schmutzigen Kinder; täglich empfing ich zwei Soldi für Tabak.

Die starke Donna Michela lief den ganzen Tag mit den bloßen Brüsten herum, und es gefiel ihr, sie profanen Blicken zu zeigen, während sie mit den Hinterbacken schaukelte.

Mein Bruder sagte zu ihr:

»Michela, steck' die Klötze weg!«

»Das halte ich nicht aus,« sagte sie schamhaft, indem sie ihren Hintern liebkoste. Dann zog sie sich die Strümpfe aus, so daß der große, lange und breite Fuß in seinem ganzen Schmutz sichtbar wurde, setzte sich nieder, hob den Rock auf und fing an Flöhe zu fangen: der Sohn und die Tochter standen dabei und lachten und freuten sich über ihre Mama. Welch schönes Beispiel, welche Schamhaftigkeit!

Ich ärgerte mich. Ja ich, der ich an jede Art von Laster und Schmutz gewöhnt war, nahm Anstoß an der ekelhaften Scene.

Eines Tages begab sich meine Tante, die Nonne und ich nach Mandaradoni, einem kleinen Dorf, wo wir gemeinschaftlich einen Acker hatten; unterwegs fragte ich sie:

»Habt Ihr Euer Testament gemacht?«