Habe ich recht, Francesco Mastriani?
Täglich sagte ich dem Schwachkopf, daß es so nicht weiter gehe, daß ich Ruhe und Frieden brauchte und nicht Zank und Streit sehen möchte, er war betrübt, trostlos und sagte:
»Was soll ich machen, ich habe das Unglück, einen Satan zum Weib zu haben.«
Ich wurde krank; allein, von allen verlassen, mußte ich meine Schmerzen dulden.
Der Doktor di V… kam, niemand war da, ihm einen Stuhl anzubieten; er sagte:
»Wie, Nino, Du bist allein hier? Deine Tante, die kräftige Donna Michela kümmert sich nicht um Dich?«
»Nein, ich bin allein, von allen verlassen, wie Sie sehen.«
Er untersuchte mich, verordnete mir Umschläge von Lattich und ging betrübt von dannen.
Ich mußte aufstehen, mich in die Küche schleppen, und selbst die Lattichblätter kochen, ein Tuch zurecht machen und die Umschläge anlegen.
Und während dieser drei Tage, die ich krank war, wollten sie mich verhungern lassen, ja verhungern!