Er ging dann, nachdem er mir die Hand gereicht hatte, indem er kaum die Thränen zurückhielt, die ihm in seine himmlisch schönen Augen traten.
Nicht lange darauf ließ der Wärter mich in sein Zimmer treten, ein Jüngling und jener edle Greis waren da, sie sahen mich zwei Minuten lang an, dann wandte sich der Vater an den Sohn und sagte:
»Wohlan, Peppino, umarme ihn!«
Der liebe junge Mann warf sich in meine Arme, wir küßten uns wiederholt innig, der Greis, dem die Thränen über die blassen Wangen rannen, küßte mich mehrere Male, indem er sagte:
»Mein Sohn, ich segne Dich!«
Sie wollten von meinem Unglück hören, und als sie erfuhren, daß ich seit drei Tagen nichts gegessen hatte, waren sie sehr betrübt. Ich sagte zu ihm:
»Herr, könnte ich Ihren Namen wissen, damit er sich meiner Seele einpräge, weil ich Ihnen heißen Dank schulde?«
»Ja, mein Sohn, ich heiße Francesco R…, dies«, auf seinen Sohn zeigend, »ist mein geliebter Sohn Peppino, wir stehen ganz zu Ihrer Verfügung.«
»Dank, Herr, Dank für Ihr edles Herz; mir genügt die väterliche Zärtlichkeit, die Sie mir erwiesen haben und zu wissen, daß die Vorsehung ihre elenden Geschöpfe nicht verläßt.«
Sie gingen, indem sie sagten, daß sie bald zurückkehren würden.