Am Mittag kamen sie mit einem Diener zurück, der einen großen Korb auf dem Kopf trug.
Herr Francesco sagte zu mir:
»Mein Sohn, ich gehe zu meiner Familie zurück, ich habe heute viel zu thun, wir werden uns heute Abend wiedersehen; mein Sohn bleibt hier, um mit Dir zu speisen und zu plaudern.« Er drückte mir die Hand und ging.
Der Gefangenenwärter machte eine schöne Tafel zurecht, wir setzten uns zu Dreien nieder und fingen heiter an zu essen und von dem ausgezeichneten Wein zu trinken. Eine schöne Geflügelsuppe, zwei gesottene Hühner, ein Kalbsbraten, gebratene Eier, Käse und viel Obst machten unser Mahl aus. Wir sprachen von vielerlei Dingen und Peppino sagte oft zu dem Wärter:
»Geben Sie mir diesen teuren Gefangenen, damit er heute Abend bei mir schläft und daß ich ihn meiner lieben Mama zeigen kann.«
Der Wärter wollte es nicht zugeben.
Peppino schenkte mir ein Paket toskanischer Cigarren.
Abends kam der edle Herr wieder und sagte zu mir:
»Ich habe mit dem Offizier der Karabinieri, einem guten Freunde von mir, gesprochen, und habe ihn gebeten, alles daran zu setzen, daß Sie morgen nicht abreisen müssen und ein paar Tage hier bleiben können. Wir begaben uns zu der Station der Karabinieri, wo er, nachdem man meine Papiere untersucht, mich zu seinem Leidwesen wissen ließ, daß er mir nicht dienlich sein könne, da es unmöglich sei; Sie müssen übermorgen auf dem Gericht zu Monteleone sein, da Ihre Sache verhandelt wird. Das schmerzte mich nicht wenig, denn ich hatte den Vorschlag gemacht, morgen meine Frau mitzubringen; da ich ihr von Ihnen erzählt hatte, äußerte sie den lebhaftesten Wunsch, Sie zu sehen.«
Er erkundigte sich, ob ich gegessen und getrunken habe; wenn ich etwas benötigte, solle ich es ihn wissen lassen.