»Schön, schön, ich habe verstanden; später, M…, beim Dunkelwerden.«
»Sehen Sie zu, daß Sie sich entfernen, sobald Sie glauben, daß es gelingt, ohne daß der Oberwärter Sie bemerkt; klopfen Sie mit dem Schlüssel an das Gitter und pfeifen Sie, um mich zu benachrichtigen.«
»Machen Sie, daß uns keiner sieht, sonst M…, bin ich ruiniert.«
Pescari stand hinten im Zimmer, umgeben von den zwanzig Kerlen, sein Bett, unter dem er den umfangreichen Sack niedergelegt hatte, war nahe der Ausgangsthür.
Der Schlüssel klopft auf das Eisengitter, ich gehe ans Fenster und di A… sagte mir:
»Bringen Sie die »Leiche« an die Thür, ich öffne rasch und Sie geben sie mir.«
Die Thür war wie gesagt nahe dem Bett, wo der Sack war, ich ergreife ihn unbeobachtet und gehe zur Thür, die halb geschlossen ist, eine Spalte öffnet sich und eine runzlige, knochige, vertrocknete Hand streckt sich aus, um den Sack entgegen zu nehmen, darauf schließt sich die Thür ohne das geringste Geräusch.
Ich unterrichte meine Genossen von dem, was ich gemacht hatte.
Die Nacht bricht herein, die Thür öffnet sich geräuschvoll, man hört das Klirren des Schlüsselbundes, der Oberwärter mit fünf Wärtern treten ein, zwei tragen brennende Laternen; einer mit einer runden Eisenstange tritt an's Gitter und klopft eine prächtige Polka. Wir waren alle auf den Beinen, jeder am Fußende seines Bettes, die Mütze in der Hand. Der Oberwärter ruft die Namen auf und wendet sich an den Stubenältesten:
»Wie viel sind es?«