»Sie irren sich.«

»Ich irre mich nicht, geben Sie mir die Cigarre.«

Und er kam näher um die Hand in meine Tasche zu stecken, da erhebe ich rasch die Hand und versetze ihm eine mächtige Ohrfeige.

Nach diesem niederträchtigen Streich nimmt der Wächter das Schlüsselbund und will sich auf mich stürzen, ich trete einen Schritt zurück, nehme eine Fechterstellung an und reiße die Pfeife aus der Tasche; der arme Wächter hält sie für einen Dolch, schließt die Thür, rennt den Korridor entlang und ruft um Hülfe.

Der Chef der Wache mit einigen Leuten eilt herbei und ich werde in eine Strafzelle geführt.

Wenn ein Gefangener etwas verbrochen hatte, fand ein förmliches Verhör statt, bei dem der Direktor als Vorsitzender, der Rechnungsführer als Ankläger und der Pfarrer als Verteidiger fungierte.

Ich werde in das Bureau des Direktors geführt, die Zeugen werden aufgerufen und leugnen, daß ich dem Wächter eine Ohrfeige gegeben und ihn mit bewaffneter Hand angegriffen habe, vielmehr habe der Wächter mich beleidigt und ich mich nur mit Worten verteidigt. Ich werde zu vierzehn Tagen Wasser und Brot verurteilt und in Ketten gelegt, der Wächter erhält zwei Monate Wachtdienst und sein Lohn wird für diese Zeit gespart.

Nachdem die Strafe verbüßt ist, kehre ich in meine Zelle zurück, der Wächter wird nach einer andern Strafanstalt versetzt.

Drei Monate fehlen noch bis zu meiner Befreiung, da werde ich vom Direktor gerufen, der sagt: »599, Sie müssen noch drei Monate verbüßen, wo wollen Sie Ihr Domizil aufschlagen?«

»In Parghelia, meinem Geburtsort.«