Blaumeisen mit Jungen.
IV. 4.
Alle diese Vögel schlafen im Binnenlande in Wäldern und Feldern. Habt ihr aber Gelegenheit, einen Sommerabend an der Küste der See zuzubringen, und euch dort am Strande unter den hohen Klippen oder auf den Dünen niederlegt, so könnt ihr viele andere Vögel zur Nachtruhe nach Hause kommen sehen. Beim Sonnenuntergang kommen viele kleine Vögel von den umliegenden Feldern und lassen sich in den Büschen in den Klippen nieder. Zunächst kommen dann einige Dohlen, die zufällig in der Nähe der See wohnen, krächzend und einander über die Klippen jagend. Sie kriechen zur Nachtruhe in die darin befindlichen Höhlen und Löcher. Dann segeln einige große Kormorane oder Seeraben von der See aus heran mit einem Gefolge von Möwen und lassen sich auf den Vorsprüngen in halber Höhe der Klippen nieder. Einige krächzende Raben kommen vom Lande her und flattern hin und her, ehe auch sie ihr Ruheplätzchen aufsuchen. Die Uferschwalben verschwinden ebenfalls in den Löchern der Klippen und Dünen, und auch ein Raubvogel beschreibt vielleicht seine letzten Kreise in der Luft, um sich dann auf einen ruhigen Winkel herabzusenken.
Fressende Kormorane.
Nach einiger Zeit hört dann das Schnattern und Krächzen auf, und beim Mondaufgange ist alles ruhig. Aber wenn man bei Mondschein auf die silberglänzende See hinaussieht, wird man bemerken, daß viele Möwen noch auf dem Wasser schwimmen, und vielleicht bleiben sie da die ganze Nacht hindurch.
Beobachte die Vögel, wenn sie abends schlafen gehen und achte auf ihren Lieblingsaufenthalt.
Lektion 8.
Vogelnahrung im Sommer.
Frühling und Sommer sind glückliche Zeiten für die Vögel. Da gibt es reichliche Nahrung für sie und ihre Kleinen. Laßt uns an einem schönen Sommermorgen ausgehen und die verschiedenen Vögel beim Fressen beobachten. Ihr werdet sie nicht alle an einem Tage sehen. Aber wenn ihr euch Mühe gebt, werdet ihr wohl imstande sein, die vorkommenden während des Sommers ausfindig zu machen.