Zwergmaus mit Nest (oben); Feldmaus (unten).

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Lektion 8.
Der Ameisenhaufen.

Im Walde, nahe am Schulwege, befindet sich ein großer Ameisenhaufen. Er steht am Fuße einer alten Eiche und ist fast ebenso groß wie Peter. Er sieht aus wie ein loser Haufen von Blättern, untermischt mit Erde und Reisern. Er ist unten breiter als oben.

Wenn wir abends nach Hause kommen, ist auf dem Ameisenhaufen alles ruhig. Wir sehen keine einzige Ameise draußen. Es hat den Anschein, als ob überhaupt keine darin lebte. Aber wenn wir am Morgen vorbeikommen, und die Sonne warm und hell scheint, sehen wir die Ameisen aus den Ritzen herauskriechen und auf dem Haufen herumlaufen.

Sie sind so groß wie ein Gerstenkorn und haben einen tiefen Einschnitt in der Mitte ihres Körpers. Sie haben lange Fühler und starke Kinnbacken. Sie beißen heftig, wenn man sie berührt.

a. Ameisenlarve. b. Kokon der Ameise. c. Junge Ameise.
Stark vergrößert. Die Linien daneben geben die wirkliche Größe an.

Um die Mittagszeit finden wir sie noch geschäftiger. Sie haben viele Löcher im Hügel geöffnet und eilen hin und her. Einige holen Stückchen von Blättern und Zweigen und schleppen diese auf den Haufen. Andere bringen Nahrung. Eines Tages sah Paul einige Ameisen, die einen toten Wurm zerrissen. Dann trug jede ein winziges Stückchen davon in ihren Kiefern nach dem Hügel und kroch damit in ein Loch hinein.