„Nein, nein! Unter keinen Umständen gehe ich an der Schauderstätte vorüber!“
„Dann schlage ich vor, wir biegen seitlich ab, steigen auf bis zum Rangierhaus oben, von da ab können wir auf der Seilbahn zur Fabrik fahren!“
„Sind Sie toll geworden? Ich auf der lebensgefährlichen Luftbahn fahren —!“
„Die Sache ist keineswegs gefährlich, man muß nur ruhig im Wägelchen sitzen! Ich stehe gut, daß wir mit heiler Haut unten in die Fabrik gelangen!“
Die Absicht, Frau Rosa in die Waldeinsamkeit zu locken, mißlang trotz der Neugierde und Klatschsucht, die hübsche Frau weigerte sich auf das Entschiedenste.
Den Weg zur Stadt nochmals zurückzulegen, wollte nun Hundertpfund nicht, das Interesse erlosch augenblicklich und kühl verabschiedete er sich.
Verstimmt kehrte die Doktorin in die Stadt zurück, indes Hundertpfund über den Sattel zur Fabrik marschierte.
XIV.
Ehrenstraßer wurde am Morgen durch dringende Arbeiten in der Kanzlei festgehalten und dadurch gezwungen, den Ausflug zur Fabrik auf den Nachmittag zu verschieben. Der hiervon verständigte Präsident führte inzwischen die Gerichtsinspektion völlig durch, wobei er auch in die Amtsstube des Kanzlisten geriet, und zwar in dem Augenblick, als dieser, ein bärbeißiger, alter Schreiber, einen Bergbauer scharf rüffelte.