„Gotthard vermeldet dies!“
„Und die Leute wollen ihre Kinder evangelisch taufen lassen!“
„So meldet Gotthard!“
„Gottes Zorn soll die Abtrünnigen treffen! Mit Gewalt werde ich dreinfahren, mit strafender Gewalt ihre Seelen retten für unsere Kirche!“
„Verzeiht Ew. Gnaden! Zu wild ist ohnehin unsere Zeit! Versucht es mit
Milde und Güte! Will einer württembergisch und lutherisch werden, wird
ihn Gefängnis und Schwert sicher nicht in unsere Arme zurückführen. Übet
Milde und Güte, Herr!“
„Nein, niemals! Vergeblich wäre jedes Wort! Hier bin ich Herr auf Alpirsbacher Grund und Boden, nicht der Herzog! Mit Waffengewalt werde ich die Rebellen bekämpfen und züchtigen!“
„Thut es nicht, Ew. Gnaden! Je schärfer Ihr dreinfahrt, desto lauter werden die Leute nach des Herzogs Hilfe rufen!“
„Sollen es nur thun! Keines Menschen Stimme reicht bis Straßburg!“
„Aber Menschenfüße tragen hin, und kommen wird die Zeit, daß Eberhard heimkehrt in sein Land!“
„Er scheint das ja schier zu hoffen?!“