„Nein, Durchlaucht! Ich will und kann nicht lügen! Also gestehe ich ehrlich ein: Gams schauen möchte ich, Durchlaucht begleiten, und freuen würde ich mich von Herzen, wenn die Pirsch und der Aufenthalt hoch oben Euer Durchlaucht so froh machen könnte, wie – mir ums Herz so fröhlich ist!“
„Danke! So froh und lebensfreudig wie die junge Martina kann die alte Frau nicht werden! Aber die Freude will ich Ihnen machen, will also Ihren und Hartliebs Wunsch erfüllen! Veranlassen Sie alles Weitere!“
„Untertänigsten Dank! So darf ich also Hartlieb gleich verständigen?“
„Natürlich! Springen Sie hinüber zum Forsthause!“
„Das ist gar nicht nötig, denn Hartlieb erwartet unten den Bescheid!“
Sophie lachte belustigt. „Ist das eine verliebte Bande! Aber zu den ganz Schlauen gehört meine Martina doch nicht! Würden Sie den Bescheid ins Forsthaus tragen, so hätten Sie doch Zeit und reichlichen Anlaß zu einer ‚Aussprache‘ in der Jagdkanzlei!“
„Ich komme ja vom Forsthause, und Hartlieb hat mich zum Schlößl begleitet! Es ist alles von uns besprochen und abgekartet! Verzeihen Durchlaucht diese Heimlichkeit und Verschlagenheit!“
„Ei, wie schlau! Und daher die roten Bäcklein! Na, springen Sie hinunter! Adieu!“
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