„Zu Befehl! Das Wimmeln wird aber die Ziffern der Wildschadenvergütung bedeutend erhöhen!“

Inzwischen war der Pudding serviert worden, von dem Hartlieb auch nichts erwischt hatte.

„Gesegnete Mahlzeit!“ Die Tafel war aufgehoben.

„Kaffee und Zigarren in der Veranda, Norbert!“

Eine Importe hielt Hartlieb in Händen, doch zum Rauchen kam er nicht; er mußte eine Menge Fragen der Gebieterin beantworten. Und was für Fragen! Eine Gänsehaut lief dem Förster über den Rücken, als beispielsweise die Fürstin wissen wollte, ob unter den Jagdgehilfen sich auch hübsche Burschen befänden, fesche Steierer, schneidige Kerle. Und ob die Jäger verlobt seien?

Nach solchen Fragen fand es Hartlieb begreiflich, daß die insgeheim erhoffte Abschußbewilligung, die Zuweisung einer kleinen Jagdparzelle, jämmerlich ins Wasser fiel.

Als die Fürstin ihre Zigarette ausdrückte, fragte Hartlieb, ob für morgen und die nächsten Tage Pirschen befohlen werden.

Der Bescheid lautete ausweichend. Erst mal eingewöhnen, sicheres Wetter abwarten, die Herren können anfragen, Norbert werde Bescheid geben...

Zum Abschied richtete die Fürstin an Pater Wilfrid die Bitte, für übermorgen nachmittag den Besuch im Stifte Admont anzusagen und den Cicerone zu machen.