„Die Aussichten sind dazu nicht gut! Kein Darandenken!“
„Im Gegenteil: davon reden, und das bei nächster Gelegenheit!“
„Um Gottes willen nicht, Weiberl! Es könnt die Fürstin verschnupfen! Wo sie eh nicht in rosiger Laune ist und auch noch gspaßige Ansichten vom Jagdbetrieb hat!“
„Ich bin keine Klosterfrau, also laß ich mir das Reden nicht verbieten! Ich werde mir die Fürstin schon fürifangen! Frau zu Frau redet sich viel leichter, als wenn ein Mannsbild dabei ist!“
„Warum bist du denn so erpicht auf eine Gehaltsaufbesserung? Du profitierst ja davon doch nichts, direkt wenigstens nicht!“
„Der Herr Forstwart irrt sich da aber ganz gewaltig! Ist übrigens egal, ob Aufbesserung oder nicht: die Frauenarbeit im Ehestande muß von nun an bezahlt und gelohnt werden! Mit Bargeld!“
Beni lachte, daß sein Bäuchlein hüpfte und Lachtränen aus den Augen sprangen. Und übermütig zitierte er den Wiener Gassenhauer: „Maderln, hebt’s d’ Füß in die Höh, heut geigt der Strauß!“
„Laß doch das hölzerne dumme Gelächter! Dir wird das Spotten schon vergehen, wenn es blechen heißt!“
„Vom Zahlen bin ich allerdings kein Freund, weil ich allweil z’ wenig Geld hab trotz aller Sparsamkeit! Aber der Witz von Bezahlung der Ehefrau für ihre Arbeit im Hausstand ist so gut, daß ich mir ein Flaschel Bier jetzt kaufe! Der Witz muß begossen werden!“
„Laß die Faxen, Beni! Es ist Ernst, nicht Scherz!“