Eine Flut wehmütiger Erinnerungen stürmte beim Klang dieses Namens auf Heideck ein.
„Irwin?“ wiederholte er. „Hat diese Dame vielleicht auch Verwandte in der britischen Armee?“
„Ich hatte einen Schwager, der als Kapitän bei den indischen Lancers diente. Aber er ist nach den uns zugegangenen Nachrichten in der Schlacht bei Lahore gefallen.“
Der Major hatte Mühe, seine Erregung zu meistern, doch als hätte er sich schon zu lange von seiner Pflicht ablenken lassen, kehrte er hastig zu dem eigentlichen Gegenstand seines Verhörs zurück.
„Sie sagten, daß Sie der Gräfin Arselaarts Geldbeträge überwiesen haben. In wessen Auftrage? — Und für wessen Rechnung geschah dies?“
„Für Rechnung der englischen Regierung und auf die Ordre eines englischen Bankhauses hin, mit dem ich seit vielen Jahren in geschäftlicher Verbindung stehe.“
„Waren die Beträge bedeutend?“
„Sie beliefen sich während der letzten Zeit auf durchschnittlich zehntausend Francs im Monat.“
„Und in welcher Form erfolgte die Ueberweisung?“
„Ich sandte die Summen zuweilen in bar, manchmal auch in einem Scheck auf Brüsseler Bankhäuser.“