»Mylord Fitzherbert!« rief Pieter Maritz mit heller Stimme.
Der Offizier hielt sein Pferd an. »Hurra!« rief er, »das muß mein holländischer Freund sein.«
Pieter Maritz trat an das Pferd. »Ja, ich bin's,« sagte er.
Der Lord sprang aus dem Sattel und schüttelte fröhlich lachend dem Buernsohn die Hand. »Hurra! Altholland hoch!« rief er. »Das ist ja herrlich. Also Sie sind hier, mein teurer Freund! Wir müssen uns noch sehen, nur muß ich dies feige Volk erst heimtreiben helfen. Schon der Name Zulu treibt die Kerls in die Flucht. Es ist keine Spur von Zulus zu sehen.«
Noch einmal schüttelte er Pieter Maritz die Hand und dann schwang er sich wieder aufs Pferd. Pieter Maritz aber kehrte mit den beiden Herren zu der Gesellschaft zurück.
[Zwanzigstes Kapitel]
Die Anwerbung
Pieter Maritz erwachte am Morgen nach der Gesellschaft beim Schatzsekretär mit dem Gefühle, er habe einen schönen, wunderbaren Traum geträumt, und mußte sich erst recht darauf besinnen, daß er in Wahrheit mit den angesehensten Männern des Staates zu Nacht gegessen habe und nun im Besitze einer ungeheuren Summe Geldes und eines neuen Anzuges sei. Was war das für ein reizendes Gefühl, sich heute morgen im Bette zu dehnen und dabei zu denken, wie gut es ihm ging und welche Freude er seiner Mutter und seinen Geschwistern machen wollte. Er hatte gestern in den Magazinen und Läden eine Menge von Dingen gesehen, die daheim unter der Familie bei den Treckbuern großes Aufsehen erregen mußten, wenn er sie mitbrachte. Und er war ja reich genug, um fünf bis sechs Pfund springen zu lassen; den Rest freilich wollte er seiner Mutter in barem Gelde geben. Er lachte mit dem ganzen Gesicht vor Vergnügen, indem er sich ausmalte, wie die kleinen Geschwister sich wundern und wie sie herumtanzen würden, wenn er mit den Geschenken ankäme.