Die junge Dame lächelte und nickte ihm zu.

»Ja, Herr Buurman, immer kann man nicht vergnügt sein,« sagte sie. »Zuweilen hat man auch Ärger. Oder haben Sie das noch nicht erlebt?«

»O doch,« sagte Pieter Maritz treuherzig, »und wenn ich sehe, daß Sie nicht vergnügt sind, da bin ich es auch nicht mehr.«

»Es ist sehr hübsch, daß Sie ein so mitleidiges Herz haben,« sagte die junge Dame, indem sie ihn mit ihren braunen Augen so lebhaft ansah, daß er errötete.

»Aber welchen Ärger haben Sie denn?« fragte er.

»Ja, sehen Sie, Herr Buurman, es ist gerade nichts Wichtiges, aber wenn ich mich auf etwas gefreut habe und dann kommt es anders, so ärgere ich mich auch bei Kleinigkeiten.«

»So geht es mir auch,« sagte Pieter Maritz.

»Ich wollte nämlich mit hinausreiten,« fuhr sie fort. »Aber mein Vater hat mein Pferd aus Höflichkeit meiner Tante gegeben. Es ist sehr hübsch, höflich zu sein, aber nun habe ich kein Pferd und sitze hier allein, während alle Welt draußen ist.«

»Ja,« sagte Pieter Maritz, »das ist freilich ärgerlich. Aber haben Sie denn noch einen Damensattel?«

»O, einen Sattel habe ich wohl, aber ich kann doch nicht auf dem Sattel reiten, wenn ich kein Pferd habe.«