»Wie lange ist das her?«
»Es mögen jetzt etwa drei Stunden sein.«
»Drei Stunden!« rief der General. Dann wandte er sich zu Oberst Buller und sagte: »Ich mache mir Sorge wegen des Prinzen. Man sollte den löblichen Eifer des jungen Herrn mehr in Schranken halten. Er kennt das Land nicht und kennt nicht den Feind. Wie leicht kann in diesem Terrain eine Überraschung vorfallen! Sehen Sie die tief eingeschnittenen Bäche, das Buschwerk, das hohe Gras. Die schwarzen Kerle gleiten wie die Eidechsen durch das Gras hin, und wenn dem Prinzen etwas passierte, so wäre es eine unauslöschliche Schande für die britische Fahne.«
»Ich werde eine Abteilung meiner Reiter aussenden, um den Prinzen suchen zu lassen,« entgegnete Oberst Buller. »Doch ist ja Leutnant Carey, ein zuverlässiger Offizier, bei ihm. Es ist schwer, auf den Prinzen zu achten. Ich weiß nicht, ist er dem Stabe des Lord Chelmsford oder dem Stabe des Generals Newdigate zugeteilt. Seiner Begierde, sich auszuzeichnen, kommt eine große Freiheit zu Hilfe.«
General Wood hob sein Doppelglas an die Augen und spähte hinaus. »Sehen Sie doch,« sagte er nach einigen Augenblicken, »kommt dort nicht ein Reiter?«
Oberst Buller blickte ebenfalls durch seinen Feldstecher und bestätigte die Wahrnehmung des Generals.
»Das ist der Offizier, welcher neben dem Prinzen ritt, ich erkenne ihn an den Bewegungen seines Pferdes,« sagte Pieter Maritz.
»Wie? Leutnant Carey allein?« fragte der General mit dem Tone der Besorgnis.
Jetzt kam der Reiter näher. Er war in vollem Galopp, und hinter ihm erschienen in weiten Zwischenräumen vier andere Reiter.
»Es ist Leutnant Carey, bei Gott!« rief Oberst Buller.