Für einige Sekunden war Pieter Maritz verdutzt, und sein Atem stockte, denn die Möglichkeit der Entdeckung trat ihm vor Augen, und er dachte mit einem Male an die schrecklichen Folgen, die es haben würde, wenn er erwischt würde. Aber er faßte sich schnell.

»Ach, ordonnanzmäßig!« sagte er lachend. »Wer so lange wie wir im Felde gelegen hat, der freut sich, wenn er überhaupt noch ein heiles Stück an die Beine ziehen kann.«

Der Sergeant beruhigte sich und wandte sich wieder seinen Kameraden zu, mit denen er einen dienstlichen Vorfall besprach. Pieter Maritz aber richtete seine Aufmerksamkeit von neuem auf General Colley.

»Das Hinansteigen wird sehr mühsam sein,« sagte der General.

»Ja,« entgegnete der Buer. »Der Berg ist sehr steil, aber wenn Sie erst oben sind, so finden Sie einen schönen Platz zur Aufstellung. Oben ist es flach, und es ist dort gute Deckung für die Leute, weil ringsum große Steine am Rande liegen.«

»Halten Sie es für möglich, die Kanonen hinaufzubringen?« fragte der General.

»Nein,« sagte der Buer, »das halte ich nicht für möglich. Kein Tier kommt den Berg hinan, es müßte denn ein Springbock oder ein Leopard sein.«

General Colley überlegte eine Weile, blickte ringsum den Himmel an und wandte sich an einen der beiden Offiziere, die in seiner Begleitung waren.

»Es wäre sehr gut, wenn wir wenigstens eine von den Gatlingkanonen hinaufbringen könnten,« sagte er. »Was meinen Sie, lieber Romilly? Ihre Leute brächten wohl solch ein leichtes Stück ohne Pferde hinauf. Diese stämmigen Burschen von der Boadicea sind an harte Arbeit gewöhnt.«

»Wenn es möglich ist,« antwortete der Offizier, welchen Pieter Maritz an seiner Mütze als einen hohen Marineoffizier erkannte, »wenn es in Menschenkräften überhaupt steht, General, so werden meine Leute das Geschütz hinaufbringen.«