»Wie? Du kehrst nicht zurück? Sehnst du dich denn nicht, deine Mutter und deine Geschwister wiederzusehen?«

Der Knabe schwieg.

»Oder ist es dir bedenklich, allein zurückzureiten? Wenn das ist, so will ich dich mitnehmen, bis uns Reisende begegnen, die nach Norden ziehen. Aber ich glaube nicht, daß du zu furchtsam bist, um den Weg allein zu machen.«

Pieter Maritz lächelte verächtlich und schüttelte von neuem den Kopf.

»Nun dann,« sagte der Missionar, »ich weiß es, was dich bedrückt. Nicht aus Fürsorge für mich gab Baas van der Goot dir den Auftrag, mich zu begleiten. Ist es nicht so? Es war das Mißtrauen der Buern, was dich zu mir führte, und das Verschwinden der Zulus ist es, was dich beunruhigt.«

Pieter Maritz sah dem alten Manne jetzt in das Gesicht. Er erkannte freundliche Teilnahme und einen milden Ernst in diesem Antlitz, und seine Zurückhaltung schmolz unter dem Blicke dieses Dieners Gottes.

»Ja,« sagte er. »Ich sollte die Zulus überwachen, aber nun sind sie fort, und ich kann nie wieder heimkehren.«

»Du kannst nie wieder heimkehren? Und warum nicht?«

»Weil ich mich zu sehr schämen würde. Ich kann keine Antwort geben, wenn ich gefragt werde, wie ich meinen Auftrag vollführt habe.«

»Sag du, wie es in Wahrheit ist, daß die Zulus in einem schrecklichen Sturm und Gewitter geflohen sind und daß du keine Schuld daran trägst, weil du genug damit zu thun hattest, für dich selbst zu sorgen.«