Der König sah sich jetzt nach den Weißen um, wie um ihren Beifall zu hören, da bemerkte er das gespannte Interesse, mit welchem Pieter Maritz nach der Scheibe sah, und daß der Knabe instinktmäßig beide Hände an seiner Büchse hatte. Er lächelte und trug dem Missionar auf, Pieter Maritz zu sagen, er möge versuchen, mit des Königs Garde um die Wette zu schießen. Der Missionar führte den Auftrag aus, und errötend trat Pieter Maritz vor. Die Augen des ganzen Gefolges und der Zuluschützen ruhten auf ihm.
Er trat vor die Scheibe, wog einen Augenblick die Büchse in der Hand, schoß, und der Zeiger wies mit der Speerspitze gerade in die Mitte des Gesichts.
Der König nickte.
»Mynheer,« sagte Pieter Maritz zu dem Missionar, »bitte, sagt dem Könige, ich würde jetzt das rechte Auge der Figur treffen.«
»Aber mein bester Junge, hüte dich, den König zu beleidigen, wenn du besser schießest als seine Leute,« entgegnete der alte Mann.
»Was sagt der Knabe?« fragte Tschetschwajo.
»Er will auf das rechte Auge der Figur schießen,« entgegnete der Missionar, nur ungern, aber aufrichtig.
»Mag er es thun!« rief der König. »Die Zulus sollen dasselbe thun.«
Pieter Maritz zielte, der Schuß krachte, und der Zeiger wies auf die vorher bezeichnete Stelle.
»Nun unsere Leute!« sagte der König.