– Vetter! sagte mahnend der Neffe, dem bei der Unterredung nicht ganz wohl zu Muthe war.

– Gut, schöne Mündel, eigensinnige Marie, wir gehen. Heute ist es Montag – es bleiben uns also noch fünf Tage Zeit, um Vorbereitungen zu einer glänzenden Hochzeit zu treffen.

– Treffen Sie keine Vorbereitungen, Herr Valentin!

– Und warum nicht?

– Weil eine stille Feier den Umständen angemessen ist.

– Aber das Haus meines Neffen, das so reizend am Saume des Waldes liegt, werden Sie doch beziehen.

– Ich werde thun, was als Gattin meine Pflicht ist!

Marie grüßte und ging in ihr Schlafzimmer, dessen Thür sich in dem Stübchen öffnete.

Vetter und Neffe verließen das Haus und theilten sich unterwegs ihre Besorgnisse wegen Mariens Absichten mit.

– Der Contract ist nach allen Formen richtig abgeschlossen – meinte der Richter – will Deine Frau die eingegangenen Verpflichtungen nicht erfüllen, wird sie das Gesetz schon dazu anhalten.